**Startseite | Overview (EN) | Biographie | Gründung & Aufbau | Forschung & Projekte | Publikationen | Lehre & Seminare | Medien | Vermittlung & Programme | Rechtliches**
Die Vermittlungsarbeit des Oberpfälzer Freilandmuseums war integraler Bestandteil des wissenschaftlichen Gesamtkonzepts von Dr.-Ing. Manfred Neugebauer. Ziel war es, die Ergebnisse historischer Bauforschung, Kulturlandschaftsanalyse und Museumswissenschaft in einer wissenschaftlich fundierten und zugleich allgemein verständlichen Form zu vermitteln. Forschung, Lehre und öffentliche Bildungsarbeit wurden dabei als zusammengehörige Aufgaben verstanden.
Die Vermittlungsarbeit des Museums folgte einem wissenschaftlich fundierten Gesamtkonzept, das die Museumslandschaft als rekonstruierte historische Kulturlandschaft und damit als ein zusammenhängendes wissenschaftliches Gesamtexponat verstand. Ziel war es, historische Bau-, Lebens- und Wirtschaftsformen in ihren funktionalen, sozialen und landschaftlichen Zusammenhängen nachvollziehbar darzustellen. Bereits während der Aufbauphase entstand ein differenziertes System objektbezogener Vermittlungsformen. Informationstafeln, Karten, Rekonstruktionszeichnungen, Bauaufnahmen und thematische Führungen ermöglichten den Besucherinnen und Besuchern eine wissenschaftlich fundierte Orientierung innerhalb des Museums.

Informationstafel für Museumsbesucher (Ausschnitt): Kartographische Darstellung der sechs historischen Siedlungseinheiten (Gemarkungen) im Museumsgelände, 1991. © Dr.-Ing. Manfred Neugebauer.
Das Konzept zielte darauf ab, historische Prozesse sichtbar zu machen und zur eigenständigen Auseinandersetzung anzuregen, ohne die wissenschaftliche Komplexität wesentlich zu reduzieren.

Zeitgenössische Presseberichte zur Museumskonzeption: Darstellung des „Stiftlanddorfes“ (1991) und des „Waldlerdorfes” (1992). Wiedergabe im Rahmen des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Foto: © Dr.-Ing. Manfred Neugebauer.
Die Vermittlungsarbeit umfasste wissenschaftliche Führungen, museumspädagogische Programme sowie projektbezogene Lehrveranstaltungen. Insgesamt wurden während der Aufbauphase rund 1.000 Führungen in unterschiedlichen Formaten durchgeführt.
Zum Angebot gehörten insbesondere:
Studierende verschiedener Hochschulen wurden aktiv in Forschungs-, Dokumentations- und Rekonstruktionsprojekte einbezogen. Dadurch verband sich die akademische Ausbildung unmittelbar mit der wissenschaftlichen Arbeit im Museum.